
Wir in den Büntedörfern

Geplante Aktionen in 2026
Sonntag, 19.04.26, 10:00 Uhr, Westausgang Bahnhof, Waldfrieden.
Vogelexkursion mit Martin Lieber
Erleben Sie mit dem Ornithologen Martin Lieber die faszinierende Vogelwelt im Haster Wald!
Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungstour, lauschen dem Vogelkonzert und lernen heimische Arten zu bestimmen.
Die Exkursion richtet sich an alle Naturinteressierten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte Fernglas mitbringen, wenn vorhanden!
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
Freitag, 19.06.2026, 22:00 Uhr
Fledermausexkursion Heidornsee Haste.Treffpunkt Forstweg / Teichweg.
August 2026
Fledermausexkursion Teich Kreuzriehe
September 2026
Fledermausexkursion Heidornsee Haste.Treffpunkt Forstweg / Teichweg.
Abgeschlossene Aktionen in 2026
Dienstag, 20.01.2026, um 19:30, Bürgerhaus Haste
Natur erleben im eigenen Garten – Mit Kindern die Welt vor der Haustür entdecken
Einen Garten kinderfreundlich anzulegen, bedeutet weit mehr, als nur ein paar Spielecken aus Klettergerüst und Sandkasten zu schaffen, sondern abwechslungsreiche und naturnahe Räume zu gestalten, in denen gleichzeitig gefahrlos gespielt und die Natur kennengelernt werden kann. Welche Pflanzen sollten besser gemieden werden, wo lauern oft übersehene Risiken, und welche einfachen Vorkehrungen machen den Garten zu einem sicheren Abenteuergelände?
Dieser Vortrag von Landesgartenberaterin Angela Maria Rudolf vom Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. zeigt auf, wie sich Gefahren minimieren lassen, ohne die lebendige Vielfalt eines Gartens einzuschränken, um einen lebenswerten Ort zu schaffen, der Freude macht, Naturerfahrungen ermöglicht und Kinder spielerisch an einen respektvollen Umgang mit ihrer Umwelt heranführt.

Ein kindgerechter Garten ist weit mehr als eine Fläche für Spielgeräte. Er ist ein Erlebnis- und Erkundungsraum, der sich täglich wandelt und Kinder jeden Alters zur Kreativität anregt.
1. Naturerlebnis statt statischer Spielgeräte
Klassische Elemente wie Schaukeln, Rutschen oder Trampoline bieten oft nur starre Bewegungsabläufe und verlieren schnell ihren Reiz.
Kreativitätsförderung: Naturräume bieten täglich neue Impulse und fördern die eigenständige Entdeckung.
Selbsterfahrung: Kinder lernen am besten durch direktes Beobachten und Ausprobieren in einer lebendigen Umgebung.
2. Den Blick für die Natur schärfen
Durch gezielte Gestaltungselemente wird der Garten zum Lernort:
Naschecken: Sträucher und Beete zum Schmecken und Ernten.
Tierbeobachtung: Förderung der Artenvielfalt durch gezielte Maßnahmen.
Nisthilfen: Unterstützung für Vögel und Wildbienen.
Futterstellen & Tränken: Beobachtungspunkte für heimische Tiere schaffen.
3. Sicherheit: Keine Angst vor Giftpflanzen
Ein häufiger Hemmschuh bei der naturnahen Gestaltung ist die Sorge vor Vergiftungen:
Realistische Einschätzung: Die Gefahr schwerer Vergiftungen durch das Naschen im Garten ist nahezu null.
Wichtige Ausnahme: Einzig bei unbekannten Pilzen besteht eine ernsthafte Gefahr. Hier ist die Aufklärung der Kinder entscheidend